Local SEO für Google: Leitfaden zur besseren Auffindbarkeit

Erstellt von Andy Dietrich

14. März 2020

Was bedeutet Local SEO?

„Local SEO umfasst alle Maßnahmen, mit denen sich die Sichtbarkeit und das Ranking in den lokalen Suchergebnissen von Suchmaschinen verbessern lässt.“

Local SEO (lokale Suchmaschinenoptimierung) ist eine spezielle Form der Suchmaschinenoptimierung, die darauf ausgelegt ist, lokale und regionale Unternehmen und Dienstleister prominenter in den Suchergebnissen von Suchmaschinen zu platzieren. Einträge in Branchen- und Bewertungsportalen, Social Media Profilen, diversen Maps, Gastartikel oder Nennungen von Partnern und Netzwerken zählen ebenso dazu.

Auch ohne eigene Website kann man durchaus bei Google gelistet werden. Ein Google My Business Eintrag oder die Einblendung im Kartendienst Google Maps ist nicht an eine Website gebunden. Hierdurch wird bereits deutlich, dass Local SEO für wirklich jedes lokal agierende Unternehmen relevant ist. Jedoch ist Local SEO mit einer lokal optimierten Website viel effizienter, als ohne. Vor allem in schwer umkämpften Branchen ist eine moderne Website Pflicht um konkurrenzfähig zu sein.

Warum ist Local SEO so wichtig?

Die lokale Suchmaschinenoptimierung wird zunehmend wichtiger, denn nur noch sehr wenige Menschen greifen auf ein Telefon- oder Branchenbuch zurück, um regionale oder lokale Unternehmen ausfindig zu machen. Was früher der Eintrag in den „gelbe Seiten“ war, ist heute der Google My Business Eintrag. 

Der lokale Index von Google bietet eine solide Grundlage für kleine und mittelständische Unternehmen, die kein grenzenloses Budget zur Verfügung haben, um sich im Kampf um das Google-Ranking selbst gegen Marktführer behaupten zu können. Für nicht wenige ist Local SEO sogar überlebenswichtig.

Wenn man sich diese Studie von Google anschaut, dann wird klar, warum ein professioneller Webauftitt für lokale Unternehmen Pflicht istBesonders interessant dürfte für lokale Unternehmer folgender Aspekt sein: „50 % of consumers who conducted a local search on their smartphone visited a store within a day, and 34 % who searched on computer/tablet did the same.“

Es zeigt sich also, dass bei den lokalen Suchanfragen über Smartphones in 50 % der Fälle das Ladengeschäft sogar noch am selben Tag aufgesucht wird und immerhin noch bei 34 % der Nutzer, deren Suchanfrage von einem Computer aus getätigt wurde – Tendenz steigend. Und genau dieses Verhalten der Google Nutzer, sollten Unternehmen mit einem stationären Handel für sich nutzen, um offline mehr Umsatz zu generieren. Das verlangt allerdings, dass es die Spielregeln der neuen Kaufprozesse versteht und sein Marketing entsprechend ausrichtet. Es geht dabei um Local SEO und das Ziel, bei lokalen Suchen bestmöglich auffindbar zu sein.

Außerdem verrät die Studie weitere interessante Fakten:

  • 18 % der lokalen Suchanfragen über ein Smartphone führen innerhalb eines Tages zu einem Kauf. Bei nicht-lokalen Suchanfragen sind es lediglich 7 %.
  • 51 % der Smartphone-User suchen nach Informationen, wenn sie unterwegs sind.
  • 30 % der Suchenden ziehen ein lokales Geschäft dem Online-Shop vor, wenn sich ein geeigneter Laden in der Nähe befindet.
  • 72% der Verbraucher, die auf dem Smartphone nach lokalen Informationen gesucht haben und 66 %, die dafür den Computer oder das Tablet nutzten, besuchten ein Geschäft im Umkreis von fünf Meilen.

Wettbewerbsvorteil durch Local SEO

Weil viele Unternehmer und Freiberufler die lokale Suchmaschinenoptimierung noch gänzlich vernachlässigen, ist es für die, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen, ein enormer Wettbewerbsvorteil. Die klassischen Wege, um lokale Unternehmen und Geschäfte ausfindig zu machen sind veraltet und bieten nicht die Möglichkeiten, die der heutige Nutzer gewohnt ist. So schätzen viele Google-User die Funktion, sich mit nur einem Mausklick direkt mit dem gesuchten Geschäft per Google Maps zu verbinden oder das sie mit nur wenigen Klicks einen Termin vereinbaren zu können. Diese und noch weitere Features werden zur Gewohnheit und letztendlich ein Kriterium, um ein Angebot in Anspruch zu nehmen.

Unternehmen, die im lokalen Index von Google nicht gelistet sind, verzichten auf diese und noch weitere Features. Ebenso sollte man nicht außer Acht lassen, dass die Digitalisierung immer weiter voranschreitet und Unternehmen die dies nicht berücksichtigen, sind früher oder später nicht mehr konkurrenzfähig. Der Onlinehandel macht zwar nur 4 Prozent der Verkaufsumsätze aus und 80 Prozent aller Konsumenten sind sogenannte „ROPO“-Einkäufer – sie suchen online nach Produkten und kaufen diese anschließend offline (Research Online, Purchase Offline). Dabei spielt die lokale Suche von Google eine besondere Rolle im Kaufverhalten.

Dass die Gesellschaft das Internet immer häufiger nutzt, um lokale Unternehmen zu finden, bestätigt eine weitere Studie von Bright Local:

  • 90 % der befragten Internet-Konsumenten nutzen das Internet, um lokale Geschäfte und Dienstleister zu finden
  • 33 % nutzen es täglich, um ein Geschäft oder Dienstleistung zu finden

Aus den Zahlen ist ganz klar zu erkennen, dass lokal agierende Geschäfte, die Local SEO betreiben, einen gravierenden Vorteil gegenüber denen haben, die es eben nicht machen – Sichtbarkeit!

Für wen eigent sich Local SEO?

Die lokale Suchmaschinenoptimierung eignet sich im Grunde für jede Art von lokalen und regionalen Unternehmen, Dienstleistern, Einzelhändlern oder Ladenbesitzern mit einem physischen Standort oder einer standortbezogenen Zielgruppe. Dabei spielt die Größe eines Unternehmens keine Rolle, da das benötigte Budget im Vergleich zu anderen Marketing-Maßnahmen keinen Einfluss auf das Ergebnis hat. Daher eignet sich Local SEO auch für kleine Unternehmen, um nachhaltig mehr Kundenanfragen oder Laufkundschaft zu generieren.

Zu den üblichen Bereichen zählen:

  • Medizinbranche: Ärzte, Apotheken, Therapiezentren, Tierärzte
  • Gastronomie: Restaurants, Bars, Lieferservice
  • Rechts-/Finanzberatung: Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater
  • Fitness: Personal Training, Fitnessstudios, Sportvereine
  • Tourismus: Ferienhäuser, Hotels, lokale Aktivitäten
  • Nightlife: Clubs, Erwachsenen-Etablissement, Shischa-Bars
  • Handwerker: Elektriker, Klemptner, Schlüsseldienste
  • Notdienste: Schlüsseldienste, Rohrbruch, Sicherheitsdienst, Schlüsseldienste

 

Die lokale Suche von Google

Um das Verständnis für Local SEO zu verfeinern, stellt sich die Frage, was denn eigentlich lokale Suchanfragen sind?

Ein recht typisches Beispiel:

Man ist in einer fremden Stadt unterwegs und möchte schnell einen Burger essen. In der Regel nimmt man das Smartphone und nutzt die lokale Suche von Google, um einen Imbiss zu finden. In die Suche von Google werden dann Suchbegriffe eingetippt wie Vegi Burger + Stadt, bester Burger der Stadt oder einfach nur Burger.

Diese Suchanfrage wird von den Suchmaschinen als lokale Suchanfrage gewertet und zeigt dementsprechend lokale Suchergebnisse an, die zu deiner Suchanfrage passen.

Das Ziel der lokalen Suchanzeige von Google und Co. ist es also, Suchanfragen aus einer bestimmten Region so zu beantworten, dass möglichst relevante Ergebnisse für den Nutzer zu erwarten sind. Die lokalen Suchanfragen lassen sich grob zwischen drei verschiedenen Arten von lokalen Suchanfragen unterscheiden:

  • Suchanfragen mit Ortsangaben
  • Gezielte Suchanfrage nach branchenspezifischen Unternehmensstandorten
  • Suchanfragen, die gewöhnlich einen lokalen Bezug haben

Welche Möglichkeiten gibt es, sich für lokale Suchanfragen bei Google zu positionieren?

Möchte man bei Google für lokale Suchanfragen gefunden werden, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten sein Unternehmen zu platzieren. Die lokalen Suchergebnisse unterscheiden sich von denen, die keinen lokalen Bezug haben.

Bei der Betrachtung der unterschiedlichen Darstellungsformen von lokalen Suchergebnissen darf natürlich nicht außer Acht gelassen werden, dass Google mit der besonderen Hervorhebung auch den Zweck verfolgt, die Nutzer länger auf der eignen Seite zu halten und nicht wie normalerweise üblich, schnell an gelistete Webseiten zu verlieren. Wer nach einer Adresse, einer Telefonnummer oder den Öffnungszeiten sucht, wird schnell fündig und braucht nicht erst die Website des Unternehmens aufzurufen. 

Im folgenden stellen wir die verschiedenen Positionen vor, die ein lokales Unternehmen in den Suchanzeigen bei Google einnehmen kann:

Lokale Suchergebnisse von Google

Bezahlte Anzeigen (Google Ads)

Die bezahlten Anzeigen von Google werden meist prominent am Anfang und am Ende der Suchanzeige von Google ausgespielt. Der große Vorteil von Google Ads ist, dass Unternehmen direkt und ohne Umwege in den regionalen Suchergebnissen von Google ausgespielt werden. Diese Art des Marketings ist für Kunden, verglichen mit beispielsweise einer Printanzeige, für die oftmals fünfstellige Beträge gezahlt werden müssen, kostengünstig. Es gibt weder Druck- noch Versandkosten, keinen Mindestumsatz und nur eine relativ geringe, einmalige Aktivierungsgebühr von fünf Euro in Deutschland. Die bezahlten Anzeigen von Google eignen sich gut, um in hart umkämpften Märkten, die SEO-Strategie zu unterstützen!

Branchen- und Firmenverzeichnisse (Citations)

Manchmal zeigt Google bei regionalen Suchanfragen auch geeignete Einträge von diversen Firmenverzeichnissen wie „Dasoertliche“ oder „Jameda“ prominent in den Suchergebnissen an. Auch hier sollten alle Einträge konsistent und vollständig ausgefüllt sein. Manche Portale bieten die Möglichkeit, eigene Bilder oder Videos zu veröffentlichen.

Local (Snack) Pack + Local Finder

Unter dem Begriff Local Snack Pack versteht man die lokalen Suchergebnisse in Google, die in Kombination mit Google Maps bereitgestellt werden. Das Local Pack wurde im August 2015 mit dem Ziel eingeführt, um noch bessere Suchergebnisse für lokale Suchanfragen zu präsentieren. Es enthält in der Standardansicht drei Ergebnisse und wird deshalb auch als Local 3 Pack bezeichnet. Wenn man im Local Pack auf „Mehr Orte“ klickt, dann öffnet sich eine erweiterte Liste mit lokalen Anzeigen, die Google als relevant für Ihre Suchanfrage eingestuft hat. Diese Liste nennt man „Local Finder“.

Viele Local-SEO-Maßnahmen zielen daraufhin, in diesem Pack angezeigt zu werden. Der Platz ist hart umkämpft, da nur maximal 3 Unternehmen in dieser Box angezeigt werden. Das Google Snack Pack hat große Bedeutung für alle, die ein lokales Geschäft betreiben und über Google gefunden werden wollen. Die Unternehmen die es schaffen dort dauerhaft Platz zu nehmen, haben einen massiven Vorteil gegenüber der Konkurrenz, da die Wahl der gesuchten Angebots meist über diese Box entschieden wird!

Local ABC Pack

Das Local ABC Pack beinhaltet weder Bewertungen oder Reviews und zeigt dort gelistete Anzeigen möglichst neutral. Dieses Pack wird für Suchbegriffe wie „Tankstelle“, „Starkbucks“ oder „Dominos“ genutzt.

Organische Suchanzeigen

Die organische Suche bezeichnet die durch klassische Suchmaschinenoptimierung zustande gekommenen Suchergebnisse in den Suchmaschinen. Wie weiter oben auf dem Bild zu sehen, unterscheidet sich die Top 3 der organischen Ergebnisse, von den Top 3 im Local Pack. Dies zeigt eindeutig, dass es noch andere Kriterien außer klassische Suchmaschinenoptimierung gibt um im Local Pack zu erscheinen.

Knowledge Graph

Wird gezielt nach einem bestimmten Unternehmen, Organisation, Ort oder Personen gesucht, dann spielt Google in der Regel den sogenannten Knowledge Graph aus. Auf dem Desktop erscheint dieser auf der rechten Seite neben den organischen Suchergebnissen. Auf dem Smartphone und Tablet wird der Knowledge Graph an erster Stelle, also noch vor den organischen Suchergebnissen angezeigt.

Der Knowledge Graph enthält eine Vielzahl an Informationen, die Google von verschiedenen Quellen bezieht. So bildet der Google My Business Eintrag den Kern und weitere Ergänzungen von Wikipedia oder Bewertungen aus anderen Portalen. Ebenso zeigt der Knowledge Graph bei bestimmten Nischen die Stoßzeiten, Öffnungszeiten oder auch Frage und Antworten an. 

Google Maps

Der Kartendienst von Google ist ein fester Begleiter vieler Menschen. Dort wird jedes Ladengeschäft, Dienstleister oder Unternehmen anzeigt, dass bei Google My Business gelistet wurde. Die Möglichkeit, sich mit nur wenigen Klicks zum gewünschten Ort navigieren zu lassen, bewegt viel dazu Google Maps zu nutzen. Aber auch in Navigationsgeräten vieler Autohersteller, wird Google Maps standartmäßig als Navigationsdienst genutzt.

Rankingfaktoren für die lokale Suchanzeige

Das Google nicht alle Rankingfaktoren bis ins kleinste Detail veröffentlicht, ist verständlich. Jedoch gibt es drei offiziell bestätigte Rankingfaktoren, die das Ranking in den lokalen Suchergebnissen beeinflussen:

Relevanz

Google vergleicht die Suchintention der User für lokale Suchanfragen mit dem Angebot von lokalen Unternehmen und versucht dabei das beste Ergebnis für den Suchenden zu präsentieren. Je besser der Webauftritt auf die Suchintension abgestimmt ist, desto besser ist das Ranking.

Die Grundlage dafür ist, dass Unternehmensdaten im Google My Business Eintrag und anderen Firmenverzeichnissen vollständig und ausführlich eingetragen sind. Nur so erkennt Google, ob ein Unternehmen mit dem Angebot zur Suchanfrage passt und relevant ist. Ebenso kann mit diversen OnPage-Maßnahmen die Relevanz deutlich erhöht werden, wie zum Beispiel das implementieren von „Strukturierte Daten“ oder das platzieren von Keywords an den richtigen Stellen einer Website.

Entfernung

Wie weiter oben schon erwähnt, gibt es 3 Typen von lokalen Suchanfragen:

  • Suchanfragen mit Ortsangaben
  • Gezielte Suchanfrage nach branchenspezifischen Unternehmensstandorten
  • Suchanfragen, die gewöhnlich einen lokalen Bezug haben

Bei jeder dieser Anfragen, spielt Google lokale lokalisierte Unternehmen aus. Dabei spielt die Entfernung zum gesuchten Unternehmen eine wichtige Rolle, da Suchergebnisse in der Nähe meist eine höhere Relevanz für den Nutzer haben. Google nutzt dafür GPS, diverse Google Dienste oder auch Browserdaten wie Cookies oder vorherige Suchanfragen. Auch diverse Apps senden Daten an Google, ohne das der Nutzer etwas davon mitbekommt.

Bekanntheit/Bedeutung

Google ordnet Webseiten nach Bekanntheit ein. Um zu bekannter ein Unternehmen ist, um zu besser ist in der Regel auch das Ranking. Bekannte Brands und überregionale Ketten haben hier einen Ranking-Vorteil gegenüber kleineren Unternehmen. Jedoch kann mit einer professionellen SEO Strategie die eigene Reputation ausgebaut und wirkungsvoll gegengesteuert werden.

Die Bekanntheit eines Unternehmens ergibt sich aus verschiedenen Faktoren:

  • Position der eigenen Website in den Suchergebnissen von Google
  • Anzahl und Qualität von Google-Rezensionen
  • Anzahl von qualitativ hochwertigen Backlinks aus redaktionellen Veröffentlichungen oder Verzeichnissen
  • Social Shares

Die drei Grundpfeiler für Local SEO

Nachdem nun klar ist was Local SEO bedeutet und welche Rankingfaktoren es gibt, können wir uns mit der Optimierung beschäftigen. Damit dein Angebot besser in den lokalen Suchanzeigen ausgespielt wird, muss der gesamte Webauftritt auf dein Angebot optimiert werden.

Der Softwareentwickler Moz ermittelt jedes Jahr aufs Neue, welche Informationsquellen für Google am wichtigsten sind, um das Ranking zu bestimmen. MOZ

  1.  25.12% – Google My Business Signale
  2.  16.53% – Link Signale
  3.  15.44% – Bewertungs Signale
  4.  13.82% – Onpage Signale
  5.  10.82% – Citation Signale
  6.  9.56% – Nutzerverhalten
  7.  5.88% – Personalisierung 
  8.  2.82% – Social Signals
  1.  27.94% – Linksignale
  2.  26.03% – Onpage Signale
  3.  11.5% – Nutzerverhalten
  4.  8.85% – Google My Busniess Signale
  5.  8.41% – Citation Signale
  6.  7.32% – Personalisierung 
  7.  6.47% – Bewertungs Signale
  8.  3.47% – Social Signals

Aus dem Mix an unterschiedlichen Quellen, aus denen Google die Signale für das Ranking erhält, lassen sich drei Pfeiler ableiten, die für die lokale Suchmaschinenoptimierung entscheidend sind: Google My business, Onpage- und Offpage Optimierung!

Google My Business 

Mit Google My Business bietet Google eine tolle Möglichkeit Unternehmen und Angebote detailliert zu präsentieren und stellt die erste Säule der lokalen Suchmaschinenoptimierung dar. Google My Business ist die Plattform, die Unternehmensinhabern direkten Einfluss auf ihren Eintrag im Local Pack, im Knowledge Graph und in Google Maps ermöglicht.

Die Unternehmen, die sämtliche Features von Google My Business nutzen und das Profil aktuell halten, sowie regelmäßig Content veröffentlichen, haben einen Vorteil gegenüber Unternehmen, die dies eben nicht machen. Den auch Google möchte das seine Dienste möglichst intensiv genutzt werden und belohnt das mit einem besseren Ranking. Aber auch auf potenzielle Kunden hinterlässt ein professionell ausgefülltes Profil einen bleibenden Eindruck.

Außerdem können über Google My Business Beiträge mit max. 300 Wörter veröffentlicht werden. Dabei kann es sich um Informationen zu Angeboten, neuen oder beliebten Artikeln, Veranstaltungen Ihres Unternehmens oder andere Ankündigungen handeln. Es ist möglich die Beiträge mit Texte, Bilder und auch Videos zu gestalten.

Natürlich bietet Google My Business auch verschiedene Statistiken an, mit denen du insbesondere verfolgen kannst, wie viele Nutzer auf deinen Eintrag reagiert haben. Außerdem ist es möglich Google My Business mit Google Analytics zu verbinden, sodass Sie die Analytics-Daten zur deiner Website auch im Dashboard angezeigt werden. So kann ganz genau nachverfolgt werden, ob die Local-SEO-Maßnahmen auch die gewünschte Wirkung zeigen.

Erfahre hier mehr über Google My Business.

Offpage-Optimierung

Die OffPage-Optimierung befasst sich mit allen externen Faktoren einer Website. Wie auch in der klassischen Suchmaschinenoptimierung, muss bei der lokalen Suchmaschinenoptimierung die sogenannte Offpage-Optimierung betrieben werden. Generell gilt, je mehr qualitativ hochwertige Backlinks auf eine Seite zeigen, und um zu öfter eine Website genannt wird, desto höher ist ihre Popularität. 

Wenn beispielsweise guter Content produziert wird und dieser einen Mehrwert für den Nutzer darstellt, wird der Content gerne geteilt und dann von anderen Nutzern konsumiert. Dieser Content kann auf der eigenen Website produziert werden, sowie auf Youtube, Instagram oder ähnliche Plattformen. 

Dagegen sind von andere Methoden wie Linkkauf, Linkfarmen oder ähnlichen Einträge abzuraten, da unnatürlich generierte Links gegen die Google-Richtlinien verstoßen. Dies sorgt früher oder später dafür, dass die Website abgestraft wird und das Ranking darunter leidet.

Einträge in Branchen- und Firmenverzeichnissen (Local Citations)

Ein wichtiger Aspekt der OffPage-Optimierung für lokale Unternehmen sind Local Citations. Dabei handelt es sich um digitale Einträge in Branchen- und Firmenverzeichnisse. Diese Einträge umfassen die Stammdaten eines Unternehmens wie Name, Adresse und Telefonnummer. Manche Portale bieten auch die Möglichkeit Bilder und Videos zu veröffentlichen. Local Citations können von jeder Art von Website kommen, so zählen auch Blogs, Foren, Presseportale oder regionale Verbandsseiten dazu.

Für Google sind diese Erwähnungen wichtige Quellen um Google My Business mit Daten zu füttern und zu verifizieren, ob die Kontaktdaten eines Unternehmens aktuell sind und ob dessen Geschäftsbetrieb noch besteht. In Deutschland gibt es ca. 50 Branchen- und Firmenverzeichnisse, die für Local SEO relevant sind.

Um ein paar zu nennen:

Yelp
Meine Stadt
Gelbe Seiten
11880
Cyclex
Stadtbranchenbuch
Kennst du einen?

Nicht immer ist ein Eintrag in die oben genannten Verzeichnisse kostenlos möglich. Bei den meisten Portalen reicht jedoch ein kostenloser Link, da es sich in den seltensten Fällen rentiert eine monatliche Gebühr zu bezahlen. Wie Backlinks auch, sollten Local Citations strategisch aufgebaut werden, statt wahllos innerhalb kürzester Zeit so viele Einträge wie möglich zu sammeln – Qualität statt Quantität!

NAP – Gleichheit der Firmendaten im Web

NAP ist die Abkürzung für: Name, Adress, Phone! Gemeint sind damit die fundamentalen Adress- und Kontaktdaten Ihres Unternehmens. Diese sollten unter allen Umständen in allen Einträgen einheitlich eingetragen sein. Dabei können schon kleinste Abweichungen verhindern, dass Google den Eintrag korrekt deinem Unternehmen zuordnen kann. Sind die Einträge nicht konsistent, dann droht ein Rankingverlust. Und obwohl diese Aufgabe auf den ersten Blick eher einfach zu sein scheint, werden in der Realität doch sehr häufig Fehler gemacht. Außerdem passen manche Verzeichnisse die Einträge automatisch an ein bestimmtes Schema an. Das folgende Beispiel zeigt auf, wie unterschiedlich die Einträge sein können:

Schreinerei Mustermann

Am Musterweg 67

D-123456

Telefon 012345 / 012345

Schreinerei Mustermann

Am Musterweg 67

D-123456 Musterstadt

+49 (0)12345012345

Schreinerei Mustermann

12345 Musterstadt

Tel. 012345012345

Muster Mustermann

Schreinerei Mustermann 

Am Musterweg 67

Musterstadt 12345

Tel. 012345012345

Schreinerei Mustermann

Muster Mustermann

Am Musterweg 67

D-123456

Telefon 012345 / 012345

Schreinerei Mustermann

Am Musterweg 67

Telefon 012345 / 012345

Keiner der Einträge ist gleich, obwohl es sich immer um dieselbe Firma handelt. Dies stellt für den Kunden kein Problem dar aber für Google ist dies eben nicht so einfach zu erkennen. Insbesondere ein Wechsel der Firmen-Adresse nach einem Umzug oder ein geänderter Firmen-Name (z.B. GmbH) sorgt für Verwirrung und können mit einem Ranking-Verlust einhergehen.

NAP muss immer einheitlich sein!

Sorgen Sie sich darum, dass die Firmenverzeichnis-Einträge auf jeder Plattform eine einheitliche Schreibweise haben. Die folgenden NAP-Angaben sollten unbedingt immer und überall identisch sein:

  • Name der Firma
  • Adresse
  • Telefonnummer(n)
  • Öffnungszeiten
  • Link zu Ihrer Firmenwebsite
  • Link zu Ihrer „Google My Business“-Seite
  • Links zu weiteren Social-Media-Kanäle

TIPP 1: Keine Abkürzungen verwenden, manche Portale lassen das nicht zu.

TIPP 2: Schreibe dir die NAP auf und füge sie jedes Mal per Copy & Paste ein. Oft harmonieren Autofill-Tools nicht mit den Portalen und tragen falsche Daten ein. Dadurch vermeidest du Abweichungen in deinen Unternehmensdaten, was dich später vielleicht dein Ranking kosten könnte.

Regelmäßiges Kontrollieren ist Pflicht!

Überprüfe unbedingt, ob bei bereits bestehenden Einträgen Ihre „NAP“-Angaben überall durchgängig konsistent sind. Denn, nicht nur die Person die den Eintrag gemacht hat, kann ihn ändern, sondern auch fremde Personen. Jetzt fragst du dich bestimmt warum? Ganz einfach, Google und andere Plattformen geben den Nutzern die Chance, mögliche fehlerhafte oder veraltete Einträge zu bearbeiten oder zu löschen. In umkämpften Nischen kann es vorkommen, dass die Konkurrenz absichtlich Einträge manipuliert, mit dem Ziel Ihr Ranking zu zerstören.

Aber keine Angst, die meisten Portale schicken eine E-Mail mit einer Warnung bevor der Eintrag geändert wird.

Backlinks von regionalen Webseiten

Auch in der lokalen Suchmaschinenoptimierung spielen qualitativ hochwertige Backlinks eine Rolle. Um Google zu signalisieren, das dein Unternehmen lokal relevant ist, sollte es daher über ein Netzwerk an lokalen Backlinks verfügen. Neben der örtlichen-, sollte auch die thematische Relevanz stimmen. Hierzu eigen sich wunderbar Webseiten von Gemeinden und Städten, sowie Vereine oder andere regionale Unternehmen. 

Das schöne ist, dass man an die regionalen Backlinks auch relativ leicht ran kommt. Zumindest wenn man selbst aus der Region stammt, gut vernetzt ist und es einigermaßen geschickt angeht.

Hier mal ein paar Beispiele man dabei vorgehen kann:

  • Persönliche Anfrage bei Kooperationen und Partnerschaften

Wenn Sie bereits regionale Kooperationen oder Partnerschaften besitzen, dann sollte das auch in die Local SEO Strategie mit einbezogen werden. Meist genügt ein Anruf, um den Partner davon zu überzeugen einen Backlink auszutauschen. Dabei wird auch für den Kunden ersichtlich welche Kooperationen bestehen, was das Image fördern kann.

  • Stadtportale

Unabhängige Stadtportale können ebenfalls als mögliche Backlink-Quelle genutzt werden. Je nach Größe fallen hier allerdings oftmals Gebühren an. Fragen Sie nach einem kostenlosen Basiseintrag oder prüfen Sie genau, ob sich ein kostenpflichtiger Eintrag lohnt. Den meist steht der Nutzen nicht in einem guten Verhältnis zu den Kosten! Den was bringt ein Eintrag, wenn ihn niemand sieht oder die Website ein schlechtes Domain Rating hat? Richtig, nichts!

  • Regionale Blogger

Es gibt kaum eine Stadt, die nicht mindestens einen Blogger hat, der über die Region berichtet. Bieten Sie dem Blogger eine attraktive Geschichte an oder stellen Sie sich für ein Experteninterview zur Verfügung.

  • Regionale Magazine und Zeitungen

Mittlerweile verfügen auch die meisten regionalen Pressevertreter eine Website und berichten auch Online über regionale Aktivitäten. Bieten Sie denen eine interessante Story um über Ihr Unternehmen zu berichten. Vielfach wird in den Artikeln ohnehin ein Link zur Ihrer Website gesetzt. Es kostet aber auch nichts nett danach zu fragen und führt in der Regel auch zum Erfolg.

Social Signals

Die Bedeutung von Social Media hat in den letzten Jahren immer weiter zugenommen und begleitet viele Menschen und Unternehmen im täglichen Leben. Das haben natürlich auch die Marketing-Strategen erkannt und versuchen nun, die sozialen Medien und Social Signals für die Suchmaschinenoptimierung zu nutzen. Aber erst einmal, was sind Social Signals und wie entstehen sie?

Unter Social Signals versteht man die Interaktionen zwischen Usern in sozialen Netzwerken und Beiträgen, Personen etc. Sie lassen sich auch als Rückmeldungen (Feedback) von Usern verstehen. Unter den Begriff Social Signals zählen:

  • Social Shares
  • Kommentare
  • Likes
  • Pins
  • Retweets

Wenn man Google Glauben schenken möchte, dann ist es aufgrund der riesigen Datenmengen und der sich ständig verändernden Profile bei Facebook und Co. gar nicht möglich, Social Signals in das Ranking einfließen zu lassen. Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass Social Signals sehr wohl das Ranking beeinflussen können. Verschiedene Studien wie die von Moz oder Searchmetrics bestätigen unsere Vermutungen, dass Social Signals sehr wohl Einfluss auf das Ranking haben. Jedoch sollte man nicht glauben, dass Social Signals eine SEO-Wunderwaffe darstellen und sie in kürzester Zeit zu einem besseren Ranking führen. 

Folgende Ergebnisse können Social Signals erzeugen, wenn der Content guten Mehrwert oder einen Unterhaltungsfaktor bietet:

1. Backlinks & Website-Besucher

Sobald Sie Ihren Content in den sozialen Medien teilen, wird dieser von Nutzern geteilt oder gelikt. Um zu mehr Nutzer auf Beiträge von Ihnen reagieren, um zu prominenter wird er von Facebook, Instagram, LinkedIn ect. ausgespielt. Dabei werden auch Blogger und andere Webseiten-Betreiber aufmerksam und generieren Backlinks für Sie.

Social Media Profile sowie einzelne Beiträge, die sehr populär sind, ranken oftmals prominent in den SERPs und erzeugen dadurch mehr Besucher für die Website. Daher sollten diese auch dementsprechend für Suchmaschinen optimiert sein. Aber auch Videos von Youtube werden manchmal zu bestimmten Suchbegriffen ausgespielt und können für einen erhöhten Besucherstrom sorgen.

2. Brandbuilding durch Social Media Content Marketing

Content-Marketing harmoniert wunderbar mit Social Media Marketing. Durch die wiederholte Ausspielung Ihres Premium-Contens, erlangen Sie nach und nach einen Experten-Status, der möglicherweise potenzielle Kunden dazu bewegt, Ihr Angebot in Anspruch zu nehmen. Dies hat auch den Vorteil, dass Nutzer sich Ihr Unternehmen merken und es bei Google suchen.

Je häufiger Ihre Marke oder Brand direkt über Google aufgerufen wird, desto mehr wird Google Sie als Experten einstufen und somit mit einem besseren Ranking belohnen.

3. Social Trust

Aber mal von der Diskussion abgesehen, ob Social Signals das Ranking beeinflussen oder nicht, haben sie einen besonderen Effekt auf potenzielle Kunden. Sie wirken wie „echte“ Nutzerbewertungen bei Onlineshops und haben maßgeblichen Einfluss auf das Vertrauen der Nutzer. Die Denkweise dahinter ist simpel: Wenn eine Seite so viele Fans hat, muss sie themenrelevant sein, sonst hätte sie ja nicht so viele Fans. Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt, wenn sich unter den Fans eigene Facebook-Freunde befinden, die über die Like-Box angezeigt werden.

Onpage-Optimierung

Unter OnPage versteht man sowohl in der klassischen als auch in der lokalen Suchmaschinenoptimierung alle Optimierungsmaßnahmen, die direkt an der Website vorgenommen werden können. Bei der Onpage Optimierung für ein lokales Angebot, kommt es darauf an, auf der Website den lokalen Bezug des Unternehmens zu seinem Standort möglichst deutlich darzustellen. So ist es beispielsweise üblich, dem Keyword „Website Erstellen lassen“ eine Ortsangabe mit einfließen zu lassen, um einen lokalen Bezug herzustellen. 

Lokale Suchanfragen setzten sich in der Regel so zusammen:

  • Firmentyp + Ort
  • Leistung + Ort
  • Produkt + Ort

Diese lokal orientierten Keywords sollten an folgenden Stellen der Website übereinstimmen:

1. Domain/URL

Wie für den menschlichen Besucher ist die Domain auch für den Google-Crawler der erste Berührungspunkt mit einer Website. Umso besser, wenn gleich deutlich wird, wo das Unternehmen zu lokalisieren ist. Daher sollte bereits bei der Domainwahl darauf geachtet werden, dass Firma, Branche und/oder Standort in die Internetadresse einfließen. Jedoch haben Keywords in der URL laut John Müller nur einen sehr geringen Effekt auf das Ranking. Sicherlich widerspricht Müller damit den Erfahrungen vieler SEOs, die durchaus nennenswerte positive Rankingeffekte durch die Verwendung von Keyword-URLs erzielen konnten. Auch wir können bestätigen, dass es durchaus einen Rankingfaktor darstellt, da wir einmal folgende Situation hatten:

Wir hatten eine Webdesign-Agentur als Kunden, die in Ihrer Stadt (ca. 45.000 Einwohner) besser für die einzelnen Dienstleistungen ranken wollte. Bei der Konkurrenzanalyse ist uns aufgefallen, das eine URL in den Top 3 der organischen Suchergebnisse gelistet war, die kaum bis keine Optimierungen auf das Keyword „webdesign + Stadtname“ hatte. Auf der Website war weder Titel, Meta-Description oder Überschriften optimiert, ebenso war kein hochwertiger Content zu finden. Hier und da mal das Keyword untergebracht aber ohne wesentliche Strategie dahinter. Das einzige was uns im Vergleich aufgefallen war, ist das genannte Keyword in der URL: www.webdesign+Stadtname.de

Auch wenn die Top-Platzierungen nicht hart umkämpft waren, zeigt dieses Beispiel jedoch, das Keywords in der URL durchaus Sinn ergeben können. Aber Achtung: Bestehende Webseiten sollten ihre Domain deshalb nicht wechseln. Eine Adressänderung kann unerwünschte Folgen haben, wenn sie nicht von einem SEO-Fachmann durchgeführt wird. Ebenso gibt es andere Maßnahmen, die schneller und bessere Resultate erzielen, als die Domain zu ändern.

2.  Website Titel

Der Seitentitel ist das, was im Browser als Tab-Bezeichnung angezeigt wird. Wenn Sie mit der Maus kurz auf dem Tab stehen bleiben, dann wird der jeweilige Titel der einzelnen Seiten der Website angezeigt. Dies dient als Orientierung für den Nutzer aber auch Google verwendet den Title als Überschrift für das Snippet Ihrer Website in den Suchergebnissen.  

Als wichtigstes Meta-Element hat der Titel zugleich großen Einfluss auf das Ranking. Er sollte deshalb nicht nur zum reinen Branding genutzt werden, sondern auch mit dem jeweiligen Keyword bzw. der Keyword-Kombination gefüttert werden. Außerdem soll der aus maximal 60 Zeichen bestehende Titel so gestaltet sein, dass er Nutzer dazu anregt, darauf zu klicken. Um zu besser der Titel + Meta-Description optimiert ist, um zu mehr Leute klicken darauf und letztendlich wertet Google dies positiv und belohnt mit einem besseren Ranking für das jeweilige Keyword. 

3. Meta-Description

Gleich nach der Überschrift folgt im Snippet die Kurzbeschreibung der Website. Diese darf aktuell aus maximal 160 Zeichen inklusive Leerzeichen bestehen. Die Meta-Description hat im Vergleich zur Überschrift einen geringen Einfluss auf das Ranking. Jedoch gilt hier auch: Um zu besser der Text auf die Zielgruppe und ihre Suchintension optimiert ist, um zu besser wird das Ranking sein, da der Eintrag öfter geklickt wird.

4. Weitere

Auch in den ersten 100 Wörtern einer Seite, sollte das Fokus-Keyword zu finden sein.

Mobile Optimierung

Die Optimierung für Smartphone und darf in der heutigen Zeit nicht mehr außer Acht gelassen werden. Wir erinnern uns an die Studie von Google, dass bei den lokalen Suchanfragen über Smartphones in 50 % der Fälle das Ladengeschäft sogar noch am selben Tag aufgesucht wird. Ein großer Anteil der lokalen Suchanfragen wird von unterwegs über Smartphones getätigt. Daher sollte eure Website auch für mobile Geräte optimiert sein. Es sollte sichergestellt sein, dass alle Elemente bedienbar sind und die Website auch auf dem Smartphone und Tablet schnell lädt.

Google stellt euch ein Testing-Tool zur Verfügung, mit dem ihr eure Website auf Mobile-Tauglichkeit prüfen könnt.

Strukturierte Daten

Strukturierte Daten erlauben es Suchmaschinen, die Inhalte eurer Website besser zu interpretieren und anders auszuspielen. Sie helfen strukturierte Daten Maschinen (z.B. Suchmaschinen) dabei, die Unmengen an Informationen, die sich auf einer Website befinden, in einen Kontext zu bringen. Hierzu werden die Inhalte mit weiterführenden Informationen verknüpft. Diese strukturierten Daten werden vom Webmaster einer Website in den Code eingefügt und von Google-Bot gelesen. Die von Google empfohlene Implementierungs-Methode ist: JSON-LD. Google stellt hierfür eine Anleitung zur Verfügung:

Für lokale Unternehmen sind unteranderem folgende strukturierte Daten interessant:

Grundsätzlich kann man sagen, dass strukturierte Daten einen riesigen Vorteil für Google darstellen. Sie helfen dem Bot dabei, Inhalte besser zu verstehen. Das wird „belohnt“, indem sich die Suchergebnissen mit strukturierten Daten von den anderen unterscheiden, dabei besser wahrgenommen werden und letztendlich zu einem besseren Ranking führen.

Auch Google bestätigt, dass es von Vorteil sei, strukturierte Daten einzubinden. Es gäbe jedoch keine Garantie für ein verbessertes Ranking, nur weil man strukturierte Daten implementiert hat: 

YouTube

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Landingpage

Für lokal agierende Unternehmen ist es ratsam eine Landingpage zu besitzen, die genau auf das Angebot + Ort abgestimmt ist. So bietest du dem Nutzer bestmögliche Erfahrung, da im Idealfall alle seine Fragen beantowrtet bekommt. 

Eine lokale Landingpage sollte folgende Elemente besitzen:

  • Vorkommen des Namens, der Adresse und der Telefonnummer des Unternehmens
  • Unternehmensbezeichnung in der URL
  • Keywords in der URL
  • Unternehmensbezeichnung im Title-Tag
  • Keyword im Title-Tag
  • Ortsbezeichnung im Title-Tag
  • Informationen für den Suchenden zum beworbenen Produkt
  • Kontaktformular auf der Landingpage
  • Foto des Unternehmers, Unternehmen und Angebot mit gespeicherten Geo-Daten
  • Kontaktmöglichkeiten
  • Einbindung von Google Maps
  • Einbinden von Bewertungen, Zertifikate und Vertrauenssymbolen

Rezensionen 

Bei der Suche nach einem Produkt oder Service werden die meisten Konsumenten Google konsultieren und stoßen dabei zwangsläufig auf Rezensionen. Für viele ist eine Online-Rezension wie eine persönliche Empfehlung, die das Kaufverhalten maßgeblich beeinflusst. Je teurer ein Produkt oder eine Dienstleistung, desto mehr achten Kunden darauf, wie es von anderen Personen bewertet wurde. Mit einem gepflegten Bewertungsprofil überzeugen Sie also nicht nur Google, sondern auch potenzielle Kunden.

Fragen Sie sich doch einmal selbst, wie Sie auf Rezensionen reagieren und ob diese Ihre Meinung beeinflussen!

Unternehmensrezensionen bei Google

Eine Google-Rezension besteht aus einem Sterne-Rating, einem kurzen Erfahrungsbericht sowie ggf. aus Fotos. Diese Bewertungen können von anderen Nutzern gesehen und bewertet werden. Ein Stern ist die schlechteste Bewertung, fünf Sterne sind das Maximum. Fotos und Kommentare sind keine Pflicht, sondern können optional hinzugefügt werden.

Wie auf dem ersten Bild zu erkennen, zeigt Google die Rezensionen immer sehr prominent an. Voraussetzung sind lediglich sechs abgegebene Bewertungen, damit die durchschnittliche Sterneanzahl berechnet und angezeigt werden kann. 

Sowohl für Google, als auch für die Nutzer haben Kundenbewertungen einen hohen Wert. Besonders deutlich wird es auf dem Smartphone, da dort die Klickentscheidung im Vergleich zum Desktop schneller getroffen wird. Das hat den einfachen Grund, dass auf den ersten Blick nicht so viele Informationen angezeigt wie auf dem Desktop – jedoch werden Rezensionen immer gut erkenntlich präsentiert. 

Rezensionen und Bewertungen aus dem Web

Auch Rezensionen und Bewertungen von anderen Webseiten können in Knowledge Graph von Google angezeigt werden. So fließend unter anderem die Bewertungen des Unternehmens-Profil bei Facebook, sowie Rezensionen aus Empfehlungsportalen wie yelp.de mit ein. Vorausgesetzt die Stamm-Daten stimmen auf den verschiedenen Plattformen überein.

Die am Anfang erwähnte Studie von Bright Local zeigt auch interessante Zahlen in Bezug auf Rezensionen. So wird deutlich, wieviel Vertrauen der heutige Nutzer in Online-Bewertungen hat.

  • So lesen 82% der Internetnutzer die Bewertungen von lokalen Unternehmen
  • Der durchschnittliche Nutzer liest 10 Rezensionen bevor er anfängt einem Unternehmen zu vertrauen
  • Nur 53% der Nutzer würden ein lokales Angebot nutzen, dass weniger als 4 Sterne hat

Letztendlich kann man sagen, dass Rezensionen und Bewertungen eindeutig Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens haben!

Negative Bewertungen

Früher oder später werden auch Sie mit negativer Kritik oder böswilligen Kommentaren konfrontiert. Haben Sie sich eine negative Bewertung eingefangen, sollten Sie erst einmal tief Durchatmen und Ihren Frust herunterschlucken. Nichts ist unprofessioneller und peinlicher, als eine emotionsgeladene Antwort. Nach ein paar Stunden kann man die Sache meist gelassener und rationaler angehen!

Dabei kann auch negative Kritik genutzt werden und einen Mehrwert für Sie bieten! So können Sie unzufriedene Kunden bitten, sich doch noch einmal persönlich bei Ihnen zu melden, um gemeinsam nach einer Lösung für das Problem zu suchen. Das zeugt von hoher Kritikfähigkeit und Kundenorientierung, die auch die anderen Leser der Rezensionen zu schätzen wissen. Werden in den Rezensionen stets dieselben Kritikpunkte angesprochen, lohnt sich ein genauerer Blick darauf. Diese können auf mögliche schwächen oder Fehler Ihrer Produkte, Leistungen oder auch im Umgang mit Kunden ersichtlich machen. Haben Sie infolge von Rezensionen Verbesserungen vorgenommen, scheuen Sie sich nicht, dies öffentlich zu kommunizieren. Sie machen dadurch deutlich, dass Sie Kritik ernst nehmen und Ihnen die Zufriedenheit Ihrer Kunden am Herzen liegt. Niemand ist perfekt aber wir können alle an unseren Fehlern arbeiten!

Aber auch Fake-Bewertungen, die ganz klar das Ziel haben Sie zu schädigen, können elegant gekontert werden. Diese Kommentare haben selten echten Bezug zu Ihrem Unternehmen und sind meist anonym. So kann man als Antwort geben:

„Erst einmal Schade das Sie mit unserer Leistung nicht zufrieden waren, jedoch konnten wir weder Ihren Namen noch die geschilderte Situation einem Kunden zuordnen. Melden Sie sich doch persönlich bei uns um das Problem zu lösen.“

Folgende Tipps sollten bei negativen Rezensionen beherzigt werden:

 

  • Bleiben Sie stets höflich, ehrlich und sachlich
  • Ist die Kritik nachweislich unangebracht, können Sie  wie in dem Beispiel argumentativ gegensteuern Passen Sie jedoch auf, nicht arrogant, uneinsichtig oder unbelehrbar zu wirken
  • Bieten Sie eine Problemlösung an
  • Ausgleich anbieten (falls angebracht)

Fazit

Die hier aufgeführten Punkte stellen die Basis für lokale Suchmaschinenoptimierung, und sollten von jedem Unternehmen integriert werden, die langfristig und nachhaltig neu Kunden über die lokale Suche von Google gewinnen möchten.

Da damit zu rechnen ist das Google diesen Dienst weiter ausbauen wird und der Trend immer mehr in Richtung „Online“ und „mobile Online“ geht, sollten lokale Unternehmen immer am Zahn der Zeit agieren und den Dienst von Google bestmöglich nutzen. Gerne beraten wir Sie zum Thema Local SEO und die Möglichkeiten für Ihr Unternehmen.

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1 Kommentar

  1. SEO

    Großartiger Inhalt über lokales SEO. Vielen Dank.

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