Bad Neighbourhood

Im SEO-Kontext spricht man von einer Bad Neighbourhood (deu. schlechte Nachbarschaft), wenn sich eine Webseite in einer schlechten Umgebung befindet. Darunter versteht man die Nähe zu Webseiten, die gegen Richtlinien der Suchmaschinen verstoßen oder bereits eine Abstrafung erhalten haben.

Das Prinzip des Bad Neighbourhood bezieht sich jedoch nicht auf Hosting-Ebene, sondern i.d.R. nur auf Back-Links von „schlechten Webseiten“, was Matt Cutts in einem Video bestätigt:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Beispiele für Bad Neighbourhood

Das Setzen und überwachen der Backlinks sollte stets mit hoher Aufmerksamkeit verfolgt werden. Denn durch falsch gesetzte Backlinks kann das Ranking nachhaltig gefährdet werden. Sollte einer der folgenden Punkte zutreffen, müssen geeignete Maßnahmen getroffen werden, um eine Abstrafung zu verhindern:

  • Ein Hoster, der überwiegend Webseiten hostet, die gegen die Richtlinien von Google verstoßen.
  • Webseiten mit „thin content“.
  • Webseiten mit Bad Links (PPC pills, porn, casions).
  • Webseiten, die für Urheberrechtsverletzungen bekannt sind.
  • Website hat die gleiche IP wie eine „Bad Website“

Für eingehende Links können die betreffenden Seiten um Entfernung der Verweise gebeten werden. Reagieren diese nicht, können die Backlinks auch über die Google Webmastertools abgewertet werden.

Wurde eine Website aufgrund von Bad Neighbourhood bereits aus dem Index der Suchmaschinen entfernt worden, gibt es zumindest bei Google die Möglichkeit einen Reconsideration Request zu starten. Danach wird die betroffene Seite von Google manuell begutachtet und im positiven Fall wieder neu indiziert.